Neues von den Nebelländern

März 10, 2017
Thea Perleth

Rezension für Sturm auf Amber, Väter und Söhne

4.0 von 5 Sternen: Sehr gelungener Einstieg in die Buchreihe die Chroniken der Nebelländer

von Nimithil

In dem ersten Band der Buchreihe die Chroniken der Nebelländer lernt der Leser viele Charaktere kennen, welche den weiteren Lauf der Geschichte prägen.

Ilari, ein fast erwachsener Junge aus den Nordlanden, welcher nach Amber reisen muss um seinen bisherigen Leben den Rücken zu wenden und damit seine Liebe an den Königssohn abzutreten.

Edbert, ein Fiesling welcher das Leben von Ilari in Amber herausfordert.

Leanna und Morwenna, in welchen Ilari neue Freunde und vielleicht auch eine neue Geliebte findet.

König Bornwulf probiert sein bestes einen Krieg mit den Nordländer zu verhindern und Allianzen mit anderen Ländern in Amber knüpfen möchte.

Colan ein Schmied in der Königsstadt, welcher Edbert ein Dorn im Auge wird.

Der Schreibstil der Autorin Thea Perleth ist flüssig, bildhaft und komplex gestaltet hinsichtlich Texting und Layout. Es ist kein Buch, welches man kurz zwischendurch lesen kann oder sollte. Das Buch wird als Auftakt für die Chroniken der Nebelländer genutzt und beinhaltet viel Einführung in die Welt und Menschen, mit geringen Fokus auf die Fantasyelemente. Die Vielzahl der Protagonisten gestaltet es ebenso komplex, da man als Leser die Verantwortung hat diese auseinander zu halten. Die Protagonisten sind im Detail gestaltet und wirken authentisch. Besonders der Schmied hat mir gefallen, da ich seinen Charakter besonders mochte.

Der Leser steigt zu Beginn direkt in die Handlung ein, welche in Laufe des Buches einen konstanten Spannungsbogen einhält. Obwohl erst gegen Ende die Fantasyelemente einfließen habe ich diese nicht vermisst und die Geschichte benötigt diese auch nicht. Sie hat ein historisches Setting und neben Intrigen, Liebe geht es auch viel um Freundschaft – eine wundervolle Mischung. Innerhalb der Handlungsstränge sind für mich einige überraschende Wendungen vorhanden, welche zusätzlich für Spannungen gesorgt haben. Nichts ist langweiliger als eine Geschichte wo jede Handlung absehbar ist.

Die Karten, welche das Buch beinhaltet eignen sich sehr gut um einen Überblick als Leser zu bekommen und zu verfolgen um welche Orte es sich gerade handelt worüber die Protagonisten reden oder sich befinden.
Fazit:
Ein wundervoller Auftakt zu einer neuen Reihe, welcher weitaus mehr verspricht als der erste Teil den Leser vermittelt.

März 10, 2017
Thea Perleth

Rezension für Sturm auf Amber, Väter und Söhne

4.0 von 5 Sternen: Durchweg spannend

von somnialee

Inhalt:

Die Insel Amber droht in einem blutigen Konflikt mit ihren Nachbarländern zu versinken; die Situation scheint hoffnungslos, da sich alle alten Verbündeten des Landes von ihnen abgewandt haben. Mitten hinein in diesen Konflikt gerät der junge Nordländer Ilari Thorbjörnson, der als Botschafter seines Königs zu König Bornwulf von Dinora in dessen goldene Stadt Tamweld geschickt wird. Am Hof des Königs hat Ilari, herausgerissen aus seiner Welt, vor allem mit den Vorurteilen und der Ablehnung der Bevölkerung zu kämpfen, findet aber auch treue Freunde und Verbündete. Als sich die Situation weiter zuspitzt, muss Ilari mit seinen Freunden in das verwunschene Land Konbrogi fliehen, dessen Grenzen von den geheimnisvollen magischen Fürsten der Nebelländer bewacht werden und ersucht diese um Hilfe. Das Schicksal Ambers, und damit das der Nebelländer und aller anderen friedlichen Völker, hängt nun von Ilari ab und von der Bereitschaft der Fürsten, an der Seite ihrer alten Verbündeten um den Frieden auf der Welt zu kämpfen.

Meine Meinung:

Das Cover hat auf Anhieb mein Interesse geweckt: die Farben, der Hintergrund, der Stein in der Mitte und die Schrift zusammen ergeben ein sehr schönes Gesamtbild; erzeugen eine Stimmung, die wie die Faust aufs Auge zur Geschichte passt. Man kann schon erahnen, um was es gehen wird.

Ich kam gut rein in die Geschehnisse – auch was die vielen Charaktere anbelangt, die nach und nach auftauchten, hatte ich keine Probleme sie zuzuordnen, was häufig einen Kritikpunkt in der Leserunde darstellte, in dessen Rahmen ich das Buch gelesen habe.

Die beschriebenen Orte konnte ich mir sehr gut vorstellen, auch mit den Protagonisten wurde ich schnell warm – allerdings auch nicht zu warm, es schien immer eine dünne Glaswand zwischen mir und den Personen im Buch zu geben. Sie waren mir zwar sympathisch, aber voll und ganz mit ihnen mitfühlen konnte ich nicht, woran vielleicht auch der eher sachliche Schreibstil in der Beobachter-Perspektive Schuld ist.

Ich konnte nichtsdestotrotz richtig in die Geschichte eintauchen, wurde an das Buch nahezu gefesselt und konnte mich kaum noch davon lösen.

Der Spannungsbogen hält sich vom Anfang bis zum Ende, auch wenn zuweilen doch einige Längen da waren und die Konzentration drohte, wegzukippen. Mal flog ich über die Seiten, mal kroch ich im Schneckentempo darüber, musste sogar einige Abschnitte wiederholen – und trotzdem war ich sehr gepackt. Durchgängig. (Ja, ich weiß, es widerspricht sich irgendwie. Ist aber so.)

Was mir sehr gefallen hat, war, dass das Buch meiner Ansicht nach recht schwer einzuordnen ist. Der Prolog beschäftigte sich mit den Nebelfürsten, die aber erst am Ende dieses Bandes wieder vorkommen. Ansonsten hat es historische Züge, durchmischt mit uns unbekannten Schauplätzen. Ich finde es toll, dass die kennzeichnenden Fantasy-Klischees fehlen – diese typische Handlungsgrundlage, Charaktere und geheimnisvolle Wesen. Die Autorin hat somit etwas gänzlich Neues erschaffen. Natürlich wäre ein bisschen mehr Fantasy auch nicht schlecht gewesen, aber da lege ich meine Hoffnungen mal auf den Nachfolgeband.

Die Geschichte ist sehr authentisch erzählt, sodass man in diese Welt absolut eintauchen konnte und direkt mit dabei zu sein schien, auch wenn ich nicht hundertprozentig mit den Protagonisten warm geworden bin. Der Satzbau ist etwas komplexer gehalten.

Das Buch ist eine klare Leseempfehlung für alle, die Fantasy mögen und jene, die sich bisher von Fantasy ferngehalten haben, weil es ihnen vielleicht zu fantastisch war. Das ist hier nicht der Fall. Man sollte es nicht nebenbei lesen, sondern sich wirklich vollkommen auf das Buch einlassen.

Dezember 6, 2016
Thea Perleth

Rezension zu „Die alte Welt zerbricht“

4.0 on5 Punkten: Ein beeindruckendes Werk

Von Krisi Schöllkopf – Wurm sucht Buch am 30. November 2016

Format: Kindle Edition

Ich habe mein Exemplar des Romans direkt von Thea Perleth zugeschickt bekommen, vielen Dank an dieser Stelle!

Das Cover ist an das des ersten Bandes angelehnt, was ich sehr passend finde, da man so sofort erkennen kann, dass die beiden Romane zusammengehören. Auch ist sofort zu erkennen: Ich bin dabei, einen Fantasyroman zu lesen! Ich liebe es, wenn Cover den Inhalt des Romans widerspiegeln, ohne etwas zu verraten.

Der Roman beginnt dort, wo Band I aufhörte. Da die Handlung und die Geschichte an sich durch viele Charaktere und Schauplätze recht komplex ist, möchte ich Euch nicht mehr verraten, als schon im Klappentext angegeben ist. Wie ich schon in der Rezension zu Band I geschildert habe, erinnert mich diese Reihe sehr an „Herr der Ringe“.
Ich bin immer wieder überrascht, wie toll Thea Perleth ihre Geschichten durchdenkt, auch muss ich zugeben, dass ich öfters einmal verwirrt war, da ich die Protagonisten nicht auseinanderhalten konnte, da alle eine wichtige Rolle zu spielen scheinen.

Die Charaktere sind sehr gut an die fiktive Welt angepasst und der Leser nimmt ihnen den Kampf um ihr Land ohne Widerspruch ab. Oftmals habe ich Probleme, den Charakteren die Ernsthaftigkeit zu glauben, hier jedoch, fiel es mir überhaupt nicht schwer.

Thea Perleths Schreibstil ist phenomenal! Zu einer fantastischen Geschichte gehört ein Schreibstil, welcher den Leser in die fremde Welt entführen kann und dies, ohne dem Leser die eigene Fantasie zu stehlen.

Fazit

„Sturm auf Amber II“ ist ein sehr guter Fantasyroman, welcher mich allerdings an der ein oder anderen Stelle durch etwas zu viele Charaktere und Geschehnisse verwirrte.

Dezember 6, 2016
Thea Perleth

Klappentext zu „Die alte Welt zerbricht“

Die Nordleute rüsten sich für den großen Sturm auf die Insel Amber. Um diesen abzuwehren, arbeitet König Bornwulf von Dinora an einem Verteidigungsbündnis der Königreiche auf Amber, in das auch die Königin der Insel Bratana eingebunden werden soll. Doch die Menschen erkennen, dass sie ohne die Hilfe der Fürsten der Nebelländer den Angreifen wohl unterlegen sein werden. In einem gemeinsamen Rat im Königreich Konbrogi, das sich nie von der Fürsten abwandte, versuchen sie daher, die Hilfe der Fürsten für die Rettung der Insel zu erlangen. Doch die Vergangenheit macht ein Bündnis für beide Seiten schwierig. Prinzessin Leana gelingt es schließlich, eine neue Verbindung zu den Nebelfürsten herzustellen. Ilari und Oskar übernehmen noch vor dem Abschluss der schwierigen Verhandlungen neue Aufgaben auf Amber und auch Prinzessin Hrodwyn findet ihren Platz zur Verteidigung ihrer Heimat.

Dezember 6, 2016
Thea Perleth

Rezension zu „Die alte Welt zerbricht“

5.0 von5 Punkten: Gelungene Fortsetzung

Von Amazon Kunde am 12. November 2016

Format: Kindle Edition

Die lang erwartete Fortsetzung (auf die man zum Glück gar nicht so lange warten musste ;-)) von Sturm auf Amber knüpft ziemlich direkt ans Ende des ersten Teils an.

Die Gemeinschaft um Ilari ist in Wallis, der sagenumwobenen Hauptstadt Konbrogis, angelangt. Neben einem exzentrischen König treffen sie dort auch noch die Nebelfürsten, ein geheimnisvolles Volk von gottähnlichem Adel, welches einst von den Bewohnern Ambers verehrt wurde, doch in Vergessenheit geraten ist. Zusammen mit alten Bekannten und neuen Verbündeten versuchen sie mit der Hilfe der Fürsten die Zerstörung Ambers aufzuhalten.
Am anderen Ende Ambers kämpft Hrodwyn, älteste Tochter König Bornwulfs, um ihre Stellung im Königshaus von Sidran und gegen die Tandhenischen Eindringlinge vor den Toren von Glansest.

Auch Teil 2 besticht durch unglaublichen Detaillreichtum, plastische Charaktere und eine kreative und wendungsreiche Storyline. Die Schicksale der liebgewonnenen Protagonisten sind weder zu positiv, noch unglaubwürdig tragisch.

Sturm auf Amber: Die alte Welt zerbricht ist auf jeden Fall absolut lesenswert, sowohl für Fantasy-Liebhaber als auch, durch den teils etwas versteckten geschichtlichen Bezug, für Leser von historisch geprägten Büchern.

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