Genauso gut gelungen wie Teil 1

4.0 von 5 Sternen: Genauso gut gelungen wie Teil 1

von Vanessa-v8

Inhalt: Die Nordleute rüsten sich für den großen Sturm auf die Insel Amber. Um diesen abzuwehren, arbeitet König Bornwulf von Dinora an einem Verteidigungsbündnis der Königreiche auf Amber, in das auch die Königin der Insel Bratana eingebunden werden soll. Doch die Menschen erkennen, dass sie ohne die Hilfe der Fürsten der Nebelländer den Angreifen wohl unterlegen sein werden. In einem gemeinsamen Rat im Königreich Konbrogi, das sich nie von der Fürsten abwandte, versuchen sie daher, die Hilfe der Fürsten für die Rettung der Insel zu erlangen. Doch die Vergangenheit macht ein Bündnis für beide Seiten schwierig. Prinzessin Leana gelingt es schließlich, eine neue Verbindung zu den Nebelfürsten herzustellen. Ilari und Oskar übernehmen noch vor dem Abschluss der schwierigen Verhandlungen neue Aufgaben auf Amber und auch Prinzessin Hrodwyn findet ihren Platz zur Verteidigung ihrer Heimat. Meinung: Erzählt wurde die Geschichte in der objektiven Sicht. So wirkliche Hauptpersonen wie im 1. Band gibt es aber nicht mehr, denn so circa alle 2-3 Kapitel wechselt die Person, von der erzählt wird. Dadurch lernt man die Beweggründe nicht nur von der guten, sondern auch von der bösen Seite, kennen, und die Geschichte wird ziemlich kompakt. Es macht zwar Spaß, alle Protagonisten ein bisschen persönlicher kennen zu lernen, jedoch habe ich sehr schnell den Überblick verloren, wer wer ist & was er wieso möchte. Es gab so viele Leute, von denen man den Namen, den Status, den Partner und die Geschichte kennen musste, dass es wirklich schwierig war, sich alles zu merken. Ich hätte lieber weniger Personen im Vordergrund stehen gehabt, und dafür mehr von Ilari und Oskar, die mir sehr symphatisch sind. Aber um die Geschichte erzählen zu können, war das wohl so nötig. Der Schreibstil war wie immer – leicht(bis auf einige Ausnahmen) zu lesen, die Situationen bildlich vorstellbar. Im letzten Band hatte ich das Problem, dass ich mich manchmal durch die Abschnitte kämpfen musste, und Wort für Wort wiederholte. Das war jetzt aber zum Glück gar nicht mehr bis nur selten der Fall. Übermäßig spannend war es leider nicht so sehr. Klar, es wurden viele Verbindungen, von denen man nie geahnt hätte, bekannt, und es gab auch einige Szenen, bei denen mir der Atem stockte. Jedoch befinden sich die handelnden Personen im Großteil des Buches nur in der Vorbereitung zur Abwehrung des Sturmes auf Amber. Im Gegensatz zu dem ersten Band ist der Fantasyteil diesmal nicht zu kurz gekommen. Die Welt der Nebelländer ist wirklich sehr interessant und mystisch. Besonders von den dort herrschenden Fürsten hat man viel erfahren. Das Cover gefällt mir leider nicht ganz so gut. Den Hintergrund, mit den Steinen am Boden, den Blitzen und Wolken am Himmel, und die mysteriöse Rune in der Mitte, mag ich zwar, doch die giftgrüne Färbung passt so gar nicht dazu. Eine andere Farbe hätte mir besser gefallen. Besonders das Personenverzeichnis hinten im Buch brauchte ich sehr oft. Dadurch konnte ich schnell Mal nach gucken wer wer ist und musste nicht ellenlange Texte erneut lesen. Auch bei der Stammes- und Thronfolge war es sehr hilfreich. Die Landkarte von Amber und den umliegenden Inseln ist sehr gut. Vor allem Dingen wenn von jemanden berichtet wurde, der sich auf einer Reise befindet, konnte man die zurückgelegte Strecke genau verfolgen. Fazit: Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es war sogar ein bisschen besser als der Vorgänger, vielleicht weil man den Hauptanteil der Protagonisten schon kannte. Jedoch hatte ich mit dieser Vielzahl an Leuten & ereignissreichen Vergangenheiten immer noch große Probleme. Deswegen gibt es „nur“ 4 von 5 Sterne dafür. 🙂

Bündnisse entstehen.

4.0 von 5 Sternen: Bündnisse entstehen.

von LiberteTourjours

Die Fürsten der Nebelländer müssen sich mit den Menschen zusammenschließen um ihre Welt zu verteidigen, ob sie nun wollen oder nicht. Zu viel steht auf dem Spiel, denn die Gegner schließen sich ebenfalls zusammen um ihr Ziel zu erreichen.


Mit dem Anfang habe ich mich hier wahnsinnig schwer getan – man wird mitten rein geworfen in eine Verhandlung voller Politik und Ränkeschmieden, das wirkt dröge und ich schalte dabei gerne mal ab. Es lohnt sich allerdings absolut, sich durch dieses erste Kapitel durchzubeißen – denn danach wird die Geschichte wieder lebendig.

In Teil eins habe ich noch so einiges zu kritisieren gehabt. Allen voran stand hier das Fehlen der Fantasyelemente, die eine solche Reihe doch irgendwie ausmachen, über weite Strecken. Hier werden wir damit von Anfang an konfrontiert – die Amber Reihe wird in Band 2 zu dem, was ich mir eigentlich erwartet hatte : Ein neuartiges Fantasyepos mit viel Niveau.

Die Geschichte wirkt auch alles in allem einfach lebendiger. Wir erleben die Handlung von Anfang an aus verschiedenen Perspektiven und dürfen überall ein bisschen reinschnuppern, sodass uns als Leser auch wirklich nichts entgeht. Perleths Talent, Figuren Leben einzuhauchen, welches ich in der Rezension zu Teil eins schon lobend erwähnt hatte hilft hier natürlich auch immens. Man kann sich noch gut an alle Figuren erinnern, hat keinerlei Probleme damit wieder ganz in diese fremdartige Welt einzutauchen und sich zurecht zu finden.

Mir hat der zweite Teil deutlich besser gefallen – das Lesen lief flüssiger, es war spannender. „Die alte Welt zerbricht“ hat mich ziemlich schnell geschluckt. Und jetzt bin ich wirklich gespannt, wie es weiter geht.

4.0 von 5 Sternen

4.0 von 5 Sternen von ShellyArgeneau

Inhalt:
Die Nordleute rüsten sich für den großen Sturm auf die Insel Amber. Um diesen abzuwehren, arbeitet König Bornwulf von Dinora an einem Verteidigungsbündnis der Königreiche auf Amber, in das auch die Königin der Insel Bratana eingebunden werden soll. Doch die Menschen erkennen, dass sie ohne die Hilfe der Fürsten der Nebelländer den Angreifen wohl unterlegen sein werden. In einem gemeinsamen Rat im Königreich Konbrogi, das sich nie von der Fürsten abwandte, versuchen sie daher, die Hilfe der Fürsten für die Rettung der Insel zu erlangen. Doch die Vergangenheit macht ein Bündnis für beide Seiten schwierig. Prinzessin Leana gelingt es schließlich, eine neue Verbindung zu den Nebelfürsten herzustellen. Ilari und Oskar übernehmen noch vor dem Abschluss der schwierigen Verhandlungen neue Aufgaben auf Amber und auch Prinzessin Hrodwyn findet ihren Platz zur Verteidigung ihrer Heimat.

Quelle: Amazon

Vorsicht!! Könnte Spoiler enthalten!!

Meine Meinung:
Vielen Dank an die Autorin selbst für das Rezensionsexemplar
Der erste Teil hat mich ja schon etwas begeistern können alleine wegen den Nebelfürsten deswegen war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung dieser Reihe und es blieb genauso spannend Am Anfang musste ich mich erst wieder etwas zurechtfinden was die Charaktere anging da es etwas her war als ich den ersten Band gelesen hatte und da es in dieser Reihe viele wichtige Charaktere gab war es etwas schwierig die Charakteren wieder richtig zuzuordnen. Nach einer Zeit ging es und ich war wieder mitten in der Geschichte Wie im vorherigen Teil liest man wieder die Story aus verschiedenen Sichten wobei im ersten mehr Ilari im Vordergrund war was in diesem Teil nicht so der Fall war. Es kommen paar neue Charaktere hinzu wobei ich es sehr interessant fand mal etwas mehr von dem Fürsten Berrex zu lesen. Leider kam dieser nur ganz kurz vor was mich etwas gestört hat da er meiner Ansicht nach gar nicht so böse scheint. Es scheint als hätten die Amberländer mehr als nur einen Gegner und das hat mich etwas gestört. Ich hätte es besser gefunden wenn man sich nur auf einen Gegner konzentriert hätte und in nächsten Buch der andere Gegner. Was mich noch etwas gestört hat, waren die Liebesgeschichten. Diese waren für mich viel zu oberflächlich und manche waren mir auch etwas zu schnell. Man hat nur gelesen wie sich jemanden vom ersten Augenblick in jemanden verliebt und mehr auch nicht. Es wird nicht beschrieben wie die zwei Charaktere nun zueinander gefunden haben und wieso sie sich lieben und es gab meiner Meinung nach auch zu wenige Szenen mit den Pärchen. Es gab aber auch Stellen die mir sehr gefallen haben zum Beispiel wären da die Nebelfürsten die etwas mehr beschrieben werden vorallem die Nebelfürstin Kalia hab ich sehr ins Herz geschlossen Das Ende fand ich wieder einmal sehr gelungen wobei dieses mal kein fieser Cliffhänger vorhanden ist Mich würde sehr interessieren wie es nun mit Ilari, Oskar, Björn und den anderen Charakteren weiter geht
Fazit: Mit paar Schwächen die mich etwas gestört haben dennoch eine sehr tolle Fortsetzung mit wundervollen Charakteren

Für alle High Fantasy Leser eine Empfehlung

5.0 von 5 Sternen: Für alle High Fantasy Leser eine Empfehlung

von Buchstabentraeumerin

Kurzmeinung: Auftakt einer High Fantasy Romanreihe, die alles bietet, was ich mir von dem Genre erhoffe. Fremde Länder und Völker, Konflikte und Magie!

Zu „Sturm auf Amber“ hatte ich sehr gemischte Stimmen gehört. Manche bemängelten, dass die Charaktere zu blass seien, der Schreibstil zu ausschweifend und es sei schwer, den Überblick zu behalten. Viel häufiger gab es jedoch überschwängliche und positive Stimmen, denen ich mich absolut anschließen muss. Für mich ist „Sturm auf Amber – Väter und Söhne“ ein sehr gelungener Auftakt einer High Fantasy Reihe.

Die Charaktere sind alles andere als blass, im Gegenteil. Ich habe jeden Charakter als enorm gut ausgestaltet wahrgenommen. Angefangen bei Ilari, dem Nordländer, der nach Amber geschickt wird, um sich dort einen Überblick über die Gepflogenheiten zu verschaffen. Vom ersten Moment an konnte ich mich in ihn einfühlen und sah ihn regelrecht vor mir. Ebenso erging es mir mit allen anderen, sogar mit den „Bösewichten“ der Geschichte. Sie sind nicht nur schlicht die Antagonisten, sondern sie bringen ihre ganz eigene Gedankenwelt mit, in die Thea Perleth dem Leser Einblick gewährt.
Das Neue ist ungewohnt, aber nicht immer falsch. So wie das Alte auf Dauer nur Rechthaberei und Ablehnung zulässt. Und manchmal steckt in einer fremden Hülle ein bekannter Geist. Begreift es, ihr seid die neue Welt und ihr habt es in den Händen, die Veränderungen sinnvoll zu gestalten. (Seite 371)

Der Schreibstil ist ausschweifend, ja, da kann ich den kritischen Stimmen nur beipflichten. Doch wir bewegen uns im Genre High Fantasy und da gehört dieser Schreibstil ebenso dazu wie Landkarten und Personenregister, finde ich. Wäre die Sprache weniger ausschweifend gewesen, ich wäre enttäuscht gewesen. Doch so werden die Konflikte weit ausholend erläutert, sowohl die der Völker untereinander, als auch die inneren Konflikte, die die Charaktere mit sich austragen. Vor allem aber gibt es nicht nur die eine Seite der Medaille. Während im ersten Teil noch die Sicht Ilaris, der sich auf die Seite Ambers geschlagen hat, die Geschichte beherrscht und die Nordmänner als kaltblütige Barbaren geschildert werden, nimmt der zweite Teil einen anderen Blickwinkel ein. Ilaris Onkel, der Raubzügen in Amber nicht abgeneigt ist, erzählt – und seine Sicht der Welt hat auch, zumindest subjektiv gesehen, seine Berechtigung.

So ist es nicht nur Schwarz und Weiß, was in Amber geschieht, sondern geprägt durch viele Grauzonen. Alle Charaktere und Völker haben ihre eigene Motivation, die manchmal ehrbar und richtig ist und manchmal nicht, und diese werden im ersten Band ausgiebig beleuchtet. Diese Ausführlichkeit macht die Konflikte der Länder sehr nachvollziehbar und vor allem spannend. Insbesondere im letzten Drittel spitzen sich die Ereignisse enorm zu, magische Elemente kommen hinzu, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte.

Was mir besonders gut gefiel, waren die zwar sehr nüchtern geschilderten, dafür aber bis ins kleinste Detail durchdachten Emotionen, Gedankengänge und Handlungsmotive. Dadurch wurden die Charaktere sehr plastisch und lebendig. Auch wirkt die Geschichte nie langatmig, teils geschieht sogar sehr viel innerhalb weniger Zeilen. Man sollte also nicht über die Zeilen zu fliegen, da einem sonst grundlegende Entwicklungen entgehen.
Fazit

„Sturm auf Amber – Väter und Söhne“ ist ein Auftakt einer High Fantasy Romanreihe, die alles bietet, was ich mir von dem Genre erhoffe. Fremde Länder und Völker, Konflikte und Intrigen, Bösewichte und Helden, ein Hauch Magie und eine Ahnung von Liebe. Ich kann das Werk von Thea Perleth nur jedem ans Herz legen, der dieses Genre mag.

Ein absolut gelungener Auftakt

5.0 von 5 Sternen: Ein absolut gelungener Auftakt

von anna_wittig

Zunächst einmal: Ich gratuliere Thea Perleth zu einem gelungenen Einstieg in die Autorenwelt. Ich möchte mich nicht weiter mit dem Inhalt aufhalten, das haben meine Vorgänger bereits zur Genüge getan. Auch das sehr gelungene Cover möchte ich übergehen, da ich meine Bücher nicht nach dem Bild auf dem Deckel aussuche, sonst hätte ich manch gutes Buch nicht gelesen. Fazit ist, dass hier alles zusammen passt. Es ist keine der üblichen Fantasygeschichten, die man in einem Rutsch durchlesen kann. Man sollte sich etwas Zeit dafür nehmen, das heißt, es mit Verstand lesen, um die geschichtlichen Details und die philosophischen und psychologischen Betrachtungen der Autorin nicht zu verpassen. Sie beschreibt ihre Welt und deren Bewohner auf eine Art und Weise, dass man spürt, dass sie während des Schreibens tief dort hineingetaucht ist, darin gelebt, geliebt, gekämpft und gelitten hat. Ich lese konzentriert, deshalb interessiert mich nur noch die Story, weder ein kleiner Schreibfehler noch eine manchmal missglückte Formatierung. Und diese Geschichte ist so gut erzählt, dass vor den Augen des Lesers Bilder entstehen, die ihn in die Welt der Thea Perleth mitnehmen. Ich fühle mich auch keineswegs „gespoilert“, weil auf einer Liste Namen angegeben sind von Personen, die noch keine Rolle spielen. Es gibt bei einem Buch nämlich zwei Möglichkeiten: es gefällt mir, dann lese ich den nächsten Band sowieso oder es gefällt mir nicht, dann tangieren mich diese Personen auch nicht. Mir gefiel es.I ch empfehle es gerne weiter … und natürlich lese ich auch den zweiten Band.

Durchweg spannend

4.0 von 5 Sternen: Durchweg spannend

von Somnialee

Kurzmeinung: Eine fantastische Welt, von der man träumt – ein Buch, das überzeugt, trotz einiger weniger Schwächen.

Inhalt:

Die Insel Amber droht in einem blutigen Konflikt mit ihren Nachbarländern zu versinken; die Situation scheint hoffnungslos, da sich alle alten Verbündeten des Landes von ihnen abgewandt haben. Mitten hinein in diesen Konflikt gerät der junge Nordländer Ilari Thorbjörnson, der als Botschafter seines Königs zu König Bornwulf von Dinora in dessen goldene Stadt Tamweld geschickt wird. Am Hof des Königs hat Ilari, herausgerissen aus seiner Welt, vor allem mit den Vorurteilen und der Ablehnung der Bevölkerung zu kämpfen, findet aber auch treue Freunde und Verbündete. Als sich die Situation weiter zuspitzt, muss Ilari mit seinen Freunden in das verwunschene Land Konbrogi fliehen, dessen Grenzen von den geheimnisvollen magischen Fürsten der Nebelländer bewacht werden und ersucht diese um Hilfe. Das Schicksal Ambers, und damit das der Nebelländer und aller anderen friedlichen Völker, hängt nun von Ilari ab und von der Bereitschaft der Fürsten, an der Seite ihrer alten Verbündeten um den Frieden auf der Welt zu kämpfen.

Meine Meinung:

Das Cover hat auf Anhieb mein Interesse geweckt: die Farben, der Hintergrund, der Stein in der Mitte und die Schrift zusammen ergeben ein sehr schönes Gesamtbild; erzeugen eine Stimmung, die wie die Faust aufs Auge zur Geschichte passt. Man kann schon erahnen, um was es gehen wird.

Ich kam gut rein in die Geschehnisse – auch was die vielen Charaktere anbelangt, die nach und nach auftauchten, hatte ich keine Probleme sie zuzuordnen, was häufig einen Kritikpunkt in der Leserunde darstellte, in dessen Rahmen ich das Buch gelesen habe.

Die beschriebenen Orte konnte ich mir sehr gut vorstellen, auch mit den Protagonisten wurde ich schnell warm – allerdings auch nicht zu warm, es schien immer eine dünne Glaswand zwischen mir und den Personen im Buch zu geben. Sie waren mir zwar sympathisch, aber voll und ganz mit ihnen mitfühlen konnte ich nicht, woran vielleicht auch der eher sachliche Schreibstil in der Beobachter-Perspektive Schuld ist.

Ich konnte nichtsdestotrotz richtig in die Geschichte eintauchen, wurde an das Buch nahezu gefesselt und konnte mich kaum noch davon lösen.

Der Spannungsbogen hält sich vom Anfang bis zum Ende, auch wenn zuweilen doch einige Längen da waren und die Konzentration drohte, wegzukippen. Mal flog ich über die Seiten, mal kroch ich im Schneckentempo darüber, musste sogar einige Abschnitte wiederholen – und trotzdem war ich sehr gepackt. Durchgängig. (Ja, ich weiß, es widerspricht sich irgendwie. Ist aber so.)

Was mir sehr gefallen hat, war, dass das Buch meiner Ansicht nach recht schwer einzuordnen ist. Der Prolog beschäftigte sich mit den Nebelfürsten, die aber erst am Ende dieses Bandes wieder vorkommen. Ansonsten hat es historische Züge, durchmischt mit uns unbekannten Schauplätzen. Ich finde es toll, dass die kennzeichnenden Fantasy-Klischees fehlen – diese typische Handlungsgrundlage, Charaktere und geheimnisvolle Wesen. Die Autorin hat somit etwas gänzlich Neues erschaffen. Natürlich wäre ein bisschen mehr Fantasy auch nicht schlecht gewesen, aber da lege ich meine Hoffnungen mal auf den Nachfolgeband.

Die Geschichte ist sehr authentisch erzählt, sodass man in diese Welt absolut eintauchen konnte und direkt mit dabei zu sein schien, auch wenn ich nicht hundertprozentig mit den Protagonisten warm geworden bin. Der Satzbau ist etwas komplexer gehalten.

Das Buch ist eine klare Leseempfehlung für alle, die Fantasy mögen und jene, die sich bisher von Fantasy ferngehalten haben, weil es ihnen vielleicht zu fantastisch war. Das ist hier nicht der Fall. Man sollte es nicht nebenbei lesen, sondern sich wirklich vollkommen auf das Buch einlassen.

Guter Auftakt einer historischen Fantasy-Serie.

5.0 von 5 Sternen: Guter Auftakt einer historischen Fantasy-Serie.

von SalvatoreT

Ich bin auf dieses Buch über einer Facebook-Gruppe aufmerksam geworden.
Sturm auf Amber ist der Start einer vierteiligen Serie. Es ist eine Geschichte, die in einer an die Wikinger erinnernde fiktive Welt beginnt, und die den nordischen Helden der Geschichte, einen jungen Mann namens Ilari, auf seine Reise in die südliche Welt Ambers begleitet. Sehr bald schon lernt man den Bösewicht der Geschichte kennen. Ein Bösewicht zum richtig ungern haben!
Das Buch ist gut und spannend geschrieben. Die Autorin nimmt sich viel Zeit, die Geschichte aufzubauen, so dass man die einzelnen Charaktere gut kennenlernt. Dabei bin ich nicht – wie andere Rezensenten – der Meinung, dass zu viele Charaktere vorkommen, da es meiner Meinung nach zu der komplexen und historisch anmutenden Welt Ambers passt.
Das Ende des Buches ist allerdings nach meinem Geschmack rechts abrupt. Andererseits kommt man so auf den Geschmack, sich auch den zweiten Teil zu kaufen, was ich übrigens auch schon gemacht habe.
Von mir gibt es für den Auftakt der Serie 5 Punkte.

Ein gut geschriebenes Fantasy Debüt

5.0 von 5 Sternen: Ein gut geschriebenes Fantasy Debüt

von Kerstin_Lohde

Kurzmeinung: Ein rundum gelungener erster Band einer Trilogie wo ich mir auch noch die restlichen Bände kaufen werde
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt da man bei dem gut gestalteten Cover keine Rückschlüsse auf den Inhalt hatte. Aber ich wurde nicht enttäuscht, denn es ist gut und intressant geschrieben. Es ist ein gut geschriebenes Fantasy Debüt das mir gut gefallen hat. Ein rundum gelungenes Debüt das mich überzeugen konnte.

 

Spannender Auftakt einer nordischen High-Fantasy-Saga

5.0 von 5 Sternen: Spannender Auftakt einer nordischen High-Fantasy-Saga

von Anke Unger

Kurzmeinung: Fesselnde Abenteuer in einer Wikinger-Saga mit packenden, lebensechten Charakteren und einer epischen Weltendarstellung
Diese epische High-Fantasy-Saga um den jungen Ilari, der in kriegerische Umstürze zwischen drei Königreichen gerät, hat mich völlig in ihren Bann gezogen. Der Autorin gelingen vor allem tiefgehende, packende Charakterschilderungen und es kommen immer wieder unerwartete, oft sehr raue Ereignisse, die man ganz atemlos verfolgt. Sogar den gewissenlosen Vergewaltiger hat sie psychologisch verblüffend nachvollziehbar gezeichnet. Das Leben der Magd hat mich besonders betroffen gemacht und ich bin sehr neugierig, wie sich ihr Sohn entwickeln wird. Auch die Geschichte von der Entführung der Braut war brutal und gleichzeitig mitreißend. Da das Schicksal mehrerer Reiche sehr breit angelegt geschildert wird, erfährt man auch viel über politische und strategische Pläne, die mich eigentlich nicht so interessieren, aber ich lasse mich auch dorthin gerne entführen, weil die Autorin so nach und nach eine ganze reiche Welt entwickelt, die an die alten Wikingerzeiten erinnert. Gegen Ende nimmt die Spannung immer weiter zu und es treten erstmals magische Elemente auf – ganze Naturbereiche sind verzaubert – ich war hingerissen, wunderschöne Schilderungen! Durch die zahlreichen Nebengeschichten bleibt leider nicht viel Raum für die süße Liebesgeschichte zwischen Ilari und seiner Angebeteten, aber ich hoffe natürlich, davon im zweiten Band mehr zu erfahren. Den habe ich mir bereits gekauft und freue mich schon riesig darauf ihn zu lesen!

Gelungener 1. Teil

4.0 von 5 Sternen: Gelungener 1. Teil

von Katharina

Cover:

Das Cover sieht wunderschön aus und auch die farbliche Gestaltung passt gut.

Schreibstil:

Die Autorin schreibst sehr bildhaft und detailreich, sodass man sich die Szenen gut vorstellen kann. Auch ist das Buch flüssig und abwechslungsreich geschrieben.

Charaktere:

Die Charaktere sind sehr gut geschrieben, zumindest die Hauptcharaktere. Da es aber unglaublich viele Charaktere gibt, die jetzt noch keine all zu große Rolle gespielt haben oder nur selten vorgekommen sind, war ich manchmal überfordert diese zu unterscheiden und den verschiedenen Familien zu zuordnen. Geholfen hat mir das Personenverzeichnis am Endes des Buches. Obwohl das Nachschlagen sich schwierig bei einem ebook gestaltet.

Inhalt:

Es beginnt damit, dass Ilari in ein benachbartes Land geschickt wird, um dort die Gepflogenheiten der dort Lebenden zu erlernen und sich weiterzuentwickeln. Ilari, der dort als Fremder deutlich durch sein Aussehen auffällt freundet sich nach und nach mit Oskar, dem Mündel des Königs an und so einige Abenteuer beginnen und sie geraten mitten in eine Verschwörung gegen den König hinein.

Fazit:

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, es war etwas Neues und bis auf ein paar wenige Stellen spannend geschrieben. Mein einziges Problem waren die Unmengen an Charakteren, die ich mir nicht alle merken konnte.

Der Roman eignet sich für alle, die High Fantasy Romane lieben.